Nutze einen Mischsatz pro Stunde, der Lohnnebenkosten und Overhead abdeckt, um gesparte Minuten realistisch zu bewerten. Ergänze Lizenzkosten und geschätzte Wartungsaufwände der No‑Code‑Automation. Setze konservative Annahmen an, um Enttäuschungen zu vermeiden. Dokumentiere diese Annahmen offen, damit jeder sie verstehen, prüfen und bei neuen Erkenntnissen anpassen kann. So bleibt das Modell nützlich, glaubwürdig und anschlussfähig für Finanzabteilungen und Führungskräfte.
Zeitersparnis ist selten reine Einsparung; oft wird freiwerdende Kapazität in wertvollere Aufgaben investiert. Schätze deshalb den zusätzlichen Umsatz, die kürzere Time‑to‑Response oder die höhere Projekt‑Durchsatzrate. Halte fest, welche Aktivitäten durch Automation möglich wurden, die vorher liegenblieben. So entsteht ein vollständiges Bild, das nicht nur Kosten senkt, sondern Wachstum oder Qualitätssprünge darstellt, und damit überzeugendere Entscheidungen in Roadmaps und Budgetrunden ermöglicht.
Rechne dein Modell mit konservativen, realistischen und optimistischen Annahmen durch. Zeige, welche Faktoren den größten Einfluss haben, zum Beispiel Prozessvolumen oder Fehlerkosten. Dadurch lernst du, wo sich zusätzliche Messung lohnt und wo robuste Entscheidungen auch mit Unsicherheit möglich sind. Führungskräfte schätzen Klarheit über Bandbreiten weit mehr als trügerische Einzelfzahlen, die vermeintliche Präzision versprechen und später das Vertrauen beschädigen können.
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